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Großküchenplanung

Eine Großküche wird nicht nach Geräteliste geplant, sondern nach Bewegung. Erst steht fest, wer wann wohin geht und was dabei in der Hand hält. Die Geräte kommen danach.

Grundriss einer Profiküche auf einem Stahltisch, daneben Zollstock, Bleistift und Lasermessgerät

Kapazität ist eine Rechnung, keine Schätzung

Wie viele Essen in welcher Zeit die Küche verlassen sollen, bestimmt die Größe fast jedes Geräts: die Anzahl der Einschübe im Kombidämpfer, die Fläche der Kochstellen, das Volumen der Kühlung und die Leistung der Spülmaschine. Wer hier zu knapp plant, kauft in zwei Jahren nach, und zwar zu schlechteren Bedingungen, weil dann kein Platz mehr frei ist.

Wer zu groß plant, bezahlt Anschaffung, Stellfläche und Energie für Kapazität, die nie abgerufen wird. Beides ist vermeidbar, wenn man die Spitze kennt statt des Durchschnitts.

Worauf wir beim Entwurf achten

Kurze Wege in der Spitze

Der Weg, der zwanzigmal am Abend gegangen wird, ist wichtiger als der, den man einmal geht.

Keine Kreuzung von rein und unrein

Schmutziges Geschirr und fertige Teller dürfen sich nicht begegnen.

Arbeitshöhen und Greifräume

Ergonomie ist kein Komfortthema, sondern eine Frage von Krankheitstagen.

Wartbarkeit

Ein Gerät, an dessen Rückseite niemand kommt, wird auch nicht gewartet.

Energie

Abwärme, Gleichzeitigkeit und Anschlusswerte hängen zusammen und gehören in dieselbe Betrachtung.

Erweiterbarkeit

Wo später etwas dazukommen könnte, bleibt eine Lücke mit Anschluss.

Umbau im Bestand

Der Normalfall ist nicht der Neubau, sondern die Küche, die weiterlaufen muss, während sie sich ändert. Dann wird in Abschnitten geplant: was zuerst raus, was währenddessen provisorisch arbeitet, wann das Wochenende ist, an dem der Tausch passiert.

Bestandsküchen haben außerdem die unangenehme Eigenschaft, dass die tatsächlichen Maße selten den Plänen entsprechen. Deshalb messen wir vor Ort nach, bevor irgendetwas bestellt wird.

Häufige Fragen

Ab wann sollte ein Küchenplaner dazukommen?
So früh, dass Anschlüsse, Lüftung und Abläufe noch verschiebbar sind. Wer erst plant, wenn der Estrich liegt, plant um Zwangspunkte herum, die keine sein müssten. Der beste Zeitpunkt ist die Entwurfsphase, nicht der Innenausbau.
Was muss ich für ein erstes Gespräch mitbringen?
Einen Grundriss, wenn es einen gibt, und eine Vorstellung davon, was gekocht werden soll und für wie viele Gäste in der Spitze. Die Speisekarte entscheidet über die halbe Geräteliste, und die Stoßzeit ist die Planungsgröße, nicht der Tagesdurchschnitt.
Übernehmen Sie auch Lieferung und Inbetriebnahme?
Ja. Planung, Lieferung, Aufstellung, Inbetriebnahme und Einweisung am fertigen Gerät kommen aus einer Hand, ebenso die spätere Wartung.
Wie weit fahren Sie für ein Gastronomieprojekt?
Das regelmäßige Einsatzgebiet liegt bei rund 200 Kilometern um Regensburg. Für größere Projekte lohnt eine Nachfrage auch darüber hinaus.

Planen Sie eine neue Küche oder einen Umbau im Bestand?

Beschreiben Sie kurz den Betrieb, die Fläche und den Zeitrahmen. Wir sehen uns das an, bevor irgendjemand irgendwohin fährt.

Oder direkt anrufen: 0941 78 51 40, Mo bis Fr, 8:00 bis 17:00 Uhr.

Reparatur anfragenAnrufen, 0941 78 51 40