Wassertechnik und Filter
Kaffee besteht zu über neunundneunzig Prozent aus Wasser. Das ist kein Werbesatz, sondern der Grund, warum dieselbe Maschine mit derselben Bohne an zwei Adressen unterschiedlich schmeckt und unterschiedlich lange hält.
Was Wasser in einer Maschine anrichtet
Kalk
Setzt sich dort ab, wo geheizt wird. Erst kostet er Leistung, dann das Bauteil.
Zu weiches Wasser
Ist ebenfalls ein Problem: es greift Metall an und lässt den Kaffee flach schmecken.
Chlor und Geruch
Gehen direkt in die Tasse. Ein Aktivkohlefilter erledigt das.
Partikel
Setzen Ventile und feine Wege zu. Der billigste Schaden und der am leichtesten vermeidbare.
Wie die Auslegung zustande kommt
Zuerst wird die Wasserhärte am Aufstellort ermittelt. Danach steht fest, welches Verfahren passt: Aktivkohle allein, Enthärtung über Ionentausch, eine Kombination, oder in harten Gegenden eine Umkehrosmose mit anschließender Aufhärtung.
Aus Härte und Verbrauch ergibt sich zugleich das Wechselintervall der Kartusche. Ein Filter, der zu lange sitzt, ist nicht wirkungslos, sondern schlechter als keiner.
Dasselbe gilt für Kombidämpfer und Spülmaschinen. Wenn ohnehin eine Aufbereitung gebaut wird, lohnt es sich, alle Verbraucher in einer Betrachtung zu planen.
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